Wanderung Februar 2018 PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Alfred Fischer   

Pädscherstrampler auf den Spuren des Heiligen Bonifatius Eisige Kälte und schneidende Winde konnten 20 Pädscherstrampler (Wanderer der SG Dornheim) unter der Führung von Dietmar Plettrichs nicht davon abhalten, sich auf die dritte Etappe des Pilgerweges des Heiligen Bonifatius zu begeben. Die nach ihm benannte Route wurde 2004, zum 1.250. Todestag des von heidnischen Friesen ermordeten „Apostel der Deutschen“, eröffnet. Sie folgt dem Weg des Trauerzugs, der den Leichnam des Heiligen im Sommer 754 von Mainz in das von ihm selbst gegründete Kloster Fulda überführte. Die diesjährige Etappe der Pädscherstrampler begann im Frankfurter Stadtteil Niederursel und führte dann zunächst nach Kalbach in den Bonifatiuspark mit der Bonifatiusquelle. Diese soll der Überlieferung zufolge genau in jener Nacht entsprungen sein, als der Leichnam des Heiligen Bonifatius hier lagerte. Nicht weit davon befindet sich der sichtbare Grundriss der Krutzenkirche, in der der Leichenzug genächtigt haben soll, der ebenfalls besichtigt wurde. Weiter führte die Strecke durch die Stadtteile Bonames und Kalbach nach Harheim, wo die Marienkapelle mit dem Grenzsteingarten, einer Sammlung alter Grenzsteine der Gegend, auf die Wanderer wartete. Im nördlichsten Frankfurter Stadtteil Nieder-Erlenbach konnte dann von außen das ehemalige Lersner'sche Schloss aus dem Jahre 1746 besichtigt werden, in dem sich heute eine moderne Appartementanlage befindet. Die benachbarte prunkvoll ausgestattete evangelische Kirche, die ebenfalls einen Besuch wert gewesen wäre, war leider geschlossen. Nun ging es nochmals durch freies Feld mit weitem Blick nach Bad Vilbel und in den Taunus, bis schließlich der Etappenzielort Dortelweil erreicht wurde. S- und U-Bahnen brachten die Wanderer dann wieder an den Ausgangsort Niederursel zurück, wo die interessante Tour bei einer Schlusseinkehr in der urigen Apfelweinwirtschaft „Zum lahmen Esel“ zünftig abgeschlossen wurde.

 
November Wanderung PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Ulla Groß   

Im Odenwald auf den Spuren eines Polarforschers

 

Einen gnädigen Wettergott hatten die Pädscherstrampler (Wandergruppe der SG Dornheim), als sie sich in Bad König zur Rundwanderung versammelten. Es war kühl aber trocken, auf keinen Fall Polarwetter. An den Polarforscher Carl Weyprecht wird in Bad König an vielen Orten erinnert und so gibt es auch einen zertifizierten Qualitätswanderweg mit seinem Namen. Von dem Ehrengrab mit seinem Konterfei auf dem Friedhof führte der Weg bergan an der Carl-Weyprecht-Schule vorbei. Bevor der Pfad in den Wald führte gab es vom freien Feld aus einen weiten Blick ins Kimbachtal. Nach der ersten Trinkpause für die 17 Mitwanderer stieg der Weg nur noch leicht an bis in Höhe des Eschernbrunnens die erste Anhöhe erklommen war. Nun ging es gemächlich bergab ins Kimbachtal bis zum Gesundheitsbrunnen. Hier lud eine Schutzhütte zur Mittagsrast ein. Gestärkt und ausgeruht folgte nun am Wolfsbrunnen vorbei der zweite Anstieg. Der anschließende schöne Höhenweg bot allerdings nicht die erhofften weiten Ausblicke in den Odenwald, denn alles war grau in grau und leichter Schneeregen führte zum Einsatz von Schirmen und Kapuzen. Entsprechend kurz war der Photostop an der Momarter Eiche. Diese 400-jährige Eiche mit einem Stammumfang von 4,90m steht unter Naturschutz. Vorbei am Ort Momart ging es in Richtung Galgenberg zum Weyprecht-Tempel mit einem schönen Blick auf Bad König. Nachdem noch ein kurzes Stück Wald passiert war, lag der Ausgangspunkt der Wanderung in Sichtweite. In Fahrgemeinschaften ging es dann zurück nach Dornheim, wo um 17 Uhr die Mitgliederversammlung der Wanderabteilung der SG Dornheim stattfand.

 
Mai Wanderfreizeit PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Ulla Groß   

Pädscherstrampler im Nördlinger Ries

 

Eine schöne 4-tägige Wanderfreizeit verbrachten die Pädscherstrampler im Nördlinger Ries. Nach der individuellen Anreise der Teilnehmer nach Fremdingen-Raustetten zur Pension Waldeck folgte am Nachmittag gleich noch ein Rundgang in die nähere Umgebung. Die ersten Fernblicke auf eine leicht hügelige Landschaft ließen die Wanderherzen schon höher schlagen.

Am nächsten Tag stand die erste größere Wanderung auf dem Plan. Der Rundweg „Schäferweg“ war mit 19 km angegeben und startete in Nördlingen am Schwimmbad. Dieser Geopark-Wanderweg erläuterte auf vielen Schautafeln die Entstehung des Nördlinger Ries vor 15 Millionen Jahren, die Geologie und die Besiedlungsgeschichte. Der abwechslungsreiche Weg bot häufig Ausblicke auf die schöne Heidelandschaft. Und immer wieder trifft man auf geologische Besonderheiten des Meteoritenkraters Ries. Über den Hexenfelsen zum Adlersberg, weiter zur Alte Bürg erreichen die Wanderer schließlich den Riegelberg. Hier haben Ausgrabungen die Überreste eines römischen Gutshofs freigelegt. Und etwas höher liegen die Ofnethöhlen, die schon vor 40000 Jahren von Menschen genutzt wurden.

Auch der nächste Tag versprach sonnig und warm zu werden. Die zweite große Wanderung „Oettinger Fürstenweg“ war sogar mit 20 km angegeben. Die geübten Pädscherstrampler erwanderten die leichten Hügel, genossen die herrlichen Aussichten auf die Hochebene des Ries und den Kraterrand in der Ferne. Mittagsrast wurde mit Blick auf das Jagdschloss Hirschbrunn in Dornstadt gemacht. Weiter ging der Weg durch die Wörnitzauen, an der Wörnitz entlang zurück nach Oettingen, wo die Wanderer zunächst das prächtige Residenzschloss empfing. Dann aber stand der Besuch eines Eiscafes an, um die durstigen Kehlen zu löschen.

Am nächsten Tag zum Abschluss gab es noch eine Stadtführung in Dinkelsbühl. Dieses spätmittelalterliche Städtchen an der Romantischen Straße beeindruckt durch seine Stadtmauer mit vier Tortürmen und zahlreichen schönen alten Fachwerkbauten in der Altstadt.

 
Februar Wanderung PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Ulla Groß   

Zweite Etappe auf dem Bonifatius-Pilgerpfad

 

So wie im letzten Jahr die erste Etappe von Mainz bis Flörsheim erwandert wurde, stand dieses Jahr nun die zweite Etappe des Pilgerpfads auf dem Wanderprogramm der Pädscherstrampler (Abt. Wandern in der SG Dornheim). Zunächst fuhren die 21 Wanderfreunde in Fahrgemeinschaften nach Flörsheim. Vom Parkplatz am Mainufer ging es zunächst genau an den Punkt, an dem die Gruppe letztes Jahr die Pilgerroute beendet hatte. Und nun führte der Weg leicht bergan zur Flörsheimer Warte, die im Jahr 1996 für den Regionalpark RheinMain nach einem Wachtturm aus dem 15. Jahrhundert rekonstruiert wurde. Von hier hat man bei gutem Wetter einen schönen Blick Richtung Frankfurt und Odenwald. Aber heute verschwand alles in einem dichten Grau. Also ging es weiter durch Wicker nach Bad Weilbach. Die Schwefelquelle mit ihrem Heilwasser als auch eine dicht dabei liegende Natronquelle führte 1838 zu einem neoklassizistischen Kurhaus, das auch von Goethe besucht wurde. Der Bonifatiusweg führte nun über die Autobahn zu einem Aussichtshügel. Die dort angebrachten Hinweisschilder deuteten Richtung Frankfurt oder Melibokus, die bei klarer Sicht wohl zu sehen sind. Die Wanderer marschierten weiter nach Weilbach. Hier in der schlicht-schönen romanischen Kirche ist auch eine Stempelstelle für diejenigen, die nachweisen wollen, dass sie den Bonifatiusweg gelaufen sind. Die Pädscherstrampler kamen nun zum Naturpark „Weilbacher Kiesgruben“. Diese vom Regionalverband FrankfurtRheinMain rekultivierte Kiesgrubenlandschaft ist heute Naherholungsgebiet mit Besucherzentrum und Umweltbildungseinrichtung. Die Wanderer durchstreiften dieses Gebiet mit Aussichtstürmen bis zum Nussbaumquartier. Hier bog die Gruppe ab, um auf dem Bonifatiuspfad nun auch noch die Autobahn 66 zu überqueren und schließlich in Kriftel anzukommen. Hier wurde der Pilgerpfad verlassen und die Gruppe lief nach Hattersheim zur S-Bahn, um wieder zurück nach Flörsheim zu kommen. Im Bootshaus war dann die Schlusseinkehr.

 
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13.05. Edersee 5
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2017 12 30 -tz70568 -b r
2017 12 30 -tz70568 -b r
15.04. Beerfelden 1
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21.01. Rosenhöhe 1
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05 Edersee 8
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