Mai Wanderfreizeit PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Ulla Groß   

Pädscherstrampler im Nördlinger Ries

 

Eine schöne 4-tägige Wanderfreizeit verbrachten die Pädscherstrampler im Nördlinger Ries. Nach der individuellen Anreise der Teilnehmer nach Fremdingen-Raustetten zur Pension Waldeck folgte am Nachmittag gleich noch ein Rundgang in die nähere Umgebung. Die ersten Fernblicke auf eine leicht hügelige Landschaft ließen die Wanderherzen schon höher schlagen.

Am nächsten Tag stand die erste größere Wanderung auf dem Plan. Der Rundweg „Schäferweg“ war mit 19 km angegeben und startete in Nördlingen am Schwimmbad. Dieser Geopark-Wanderweg erläuterte auf vielen Schautafeln die Entstehung des Nördlinger Ries vor 15 Millionen Jahren, die Geologie und die Besiedlungsgeschichte. Der abwechslungsreiche Weg bot häufig Ausblicke auf die schöne Heidelandschaft. Und immer wieder trifft man auf geologische Besonderheiten des Meteoritenkraters Ries. Über den Hexenfelsen zum Adlersberg, weiter zur Alte Bürg erreichen die Wanderer schließlich den Riegelberg. Hier haben Ausgrabungen die Überreste eines römischen Gutshofs freigelegt. Und etwas höher liegen die Ofnethöhlen, die schon vor 40000 Jahren von Menschen genutzt wurden.

Auch der nächste Tag versprach sonnig und warm zu werden. Die zweite große Wanderung „Oettinger Fürstenweg“ war sogar mit 20 km angegeben. Die geübten Pädscherstrampler erwanderten die leichten Hügel, genossen die herrlichen Aussichten auf die Hochebene des Ries und den Kraterrand in der Ferne. Mittagsrast wurde mit Blick auf das Jagdschloss Hirschbrunn in Dornstadt gemacht. Weiter ging der Weg durch die Wörnitzauen, an der Wörnitz entlang zurück nach Oettingen, wo die Wanderer zunächst das prächtige Residenzschloss empfing. Dann aber stand der Besuch eines Eiscafes an, um die durstigen Kehlen zu löschen.

Am nächsten Tag zum Abschluss gab es noch eine Stadtführung in Dinkelsbühl. Dieses spätmittelalterliche Städtchen an der Romantischen Straße beeindruckt durch seine Stadtmauer mit vier Tortürmen und zahlreichen schönen alten Fachwerkbauten in der Altstadt.

 
Februar Wanderung PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Ulla Groß   

Zweite Etappe auf dem Bonifatius-Pilgerpfad

 

So wie im letzten Jahr die erste Etappe von Mainz bis Flörsheim erwandert wurde, stand dieses Jahr nun die zweite Etappe des Pilgerpfads auf dem Wanderprogramm der Pädscherstrampler (Abt. Wandern in der SG Dornheim). Zunächst fuhren die 21 Wanderfreunde in Fahrgemeinschaften nach Flörsheim. Vom Parkplatz am Mainufer ging es zunächst genau an den Punkt, an dem die Gruppe letztes Jahr die Pilgerroute beendet hatte. Und nun führte der Weg leicht bergan zur Flörsheimer Warte, die im Jahr 1996 für den Regionalpark RheinMain nach einem Wachtturm aus dem 15. Jahrhundert rekonstruiert wurde. Von hier hat man bei gutem Wetter einen schönen Blick Richtung Frankfurt und Odenwald. Aber heute verschwand alles in einem dichten Grau. Also ging es weiter durch Wicker nach Bad Weilbach. Die Schwefelquelle mit ihrem Heilwasser als auch eine dicht dabei liegende Natronquelle führte 1838 zu einem neoklassizistischen Kurhaus, das auch von Goethe besucht wurde. Der Bonifatiusweg führte nun über die Autobahn zu einem Aussichtshügel. Die dort angebrachten Hinweisschilder deuteten Richtung Frankfurt oder Melibokus, die bei klarer Sicht wohl zu sehen sind. Die Wanderer marschierten weiter nach Weilbach. Hier in der schlicht-schönen romanischen Kirche ist auch eine Stempelstelle für diejenigen, die nachweisen wollen, dass sie den Bonifatiusweg gelaufen sind. Die Pädscherstrampler kamen nun zum Naturpark „Weilbacher Kiesgruben“. Diese vom Regionalverband FrankfurtRheinMain rekultivierte Kiesgrubenlandschaft ist heute Naherholungsgebiet mit Besucherzentrum und Umweltbildungseinrichtung. Die Wanderer durchstreiften dieses Gebiet mit Aussichtstürmen bis zum Nussbaumquartier. Hier bog die Gruppe ab, um auf dem Bonifatiuspfad nun auch noch die Autobahn 66 zu überqueren und schließlich in Kriftel anzukommen. Hier wurde der Pilgerpfad verlassen und die Gruppe lief nach Hattersheim zur S-Bahn, um wieder zurück nach Flörsheim zu kommen. Im Bootshaus war dann die Schlusseinkehr.

 
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10.05. Edersee 1
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10.05. Edersee 2
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05 Edersee 7
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15.04. Beerfelden 1
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2017 12 30 -tz70590 -b r
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