Abschlusswanderung und Ehrungen PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Ulla Groß   

Die Abschlusswanderung der Pädscherstrampler fand in und um Wolfskehlen statt. Vom Treffpunkt Bürgerhaus aus gingen 32 Mitwanderer zunächst in nördliche Richtung. Kurt Penninger als Wanderführer hatte sich informiert und wusste zu berichten, dass der Ort bereits vor über tausend Jahren in historischen Unterlagen in Worms erwähnt wurde. Beim schönen Angelteich mit Grillhütte erfuhren die Wanderer, wie dieser See entstanden ist. Schließlich kam die Gruppe zum ehemaligen Haupthandelsweg zwischen Rüsselsheim-Groß-Gerau und Darmstadt, dem sie ein Stück folgte. Weiter südlich erreichten die Wanderer dann den Pferdehof. Hier erbauten die Herren von Wolfskehlen (nach denen der Ort seinen Namen hat) im 13. Jahrhundert ihre Burg mit tiefem Wassergraben, von der heute nichts mehr zu sehen ist. Zur Schlusseinkehr traf man sich dann im Restaurant „Zur Mühle“.

Hier wurden in einer Diashow sämtliche Bilder der Wanderungen aus diesem Jahr gezeigt. Dietmar Plettrichs hatte auch einen schönen Film von der Wanderfreizeit in der Eifel zusammengestellt. Kurt Penninger, der Vorsitzende der Abteilung Wandern, gab bekannt, dass alle Wanderungen im letzten Jahr insgesamt eine Strecke von 229 km ergaben und 325 Personen daran teilgenommen hatten. Als wandereifrigste Frau mit 197 km wurde Roswitha Krumb ausgezeichnet. Auf Platz 2 folgte Ursula Butscher mit 181 km und Platz 3 belegte Gisela Fischer mit 143 km. Bei den Männern erhielt Alfred Fischer die Urkunde für 214 gelaufene Kilometer, ganz knapp gefolgt von Waldemar Lutz mit 213 km und Dietmar Plettrichs mit 188 km.

Weitere Urkunden gab es für Waldemar Lutz für die Teilnahme an über 250 Wanderungen, Erika Morawietz hat an über 100 Wanderungen teilgenommen und Ellen Kutschker an über 50 Wanderungen.

Schließlich erhielten alle Wanderführer des letzten Jahres als Dankschön vom Verein ein Poloshirt mit Aufdruck „Wanderabteilung Pädscherstrampler“.

Schließlich übergab Ursula Butscher, die in diesem Jahr zur stellvertretenden Vorsitzenden gewählt worden war, auch an Kurt Penninger ein kleines Präsent, der nun seit einem Jahr Vorsitzender der Abteilung Wandern ist.

Mit einem Hinweis auf den Flyer mit dem neuen Wanderprogramm für 2020 und den von Dietmar Plettrichs erstellten Listen endete die Veranstaltung.

 
Herbstwanderung zum Rabengrund PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Ulla Groß   

Die Tour der Pädscherstrampler startete am Fußpunkt der Nerobergbahn bei Wiesbaden. Trotz des trüben Novemberwetters hatten sich 21 Mitwanderer gefunden, die auch gleich den ersten Anstieg bis zum Nordfriedhof schafften. Auf diesem Friedhof mit seinem imposanten Eingangsportal sind zahlreiche Künstler und Prominente mit denkmalgeschützten Gräbern bestattet. Er ist auch einer der wenigen Friedhöfe, die ein Columbarium (Kapelle für über 500 Urnenfächer) besitzen. Von hier führte die Wanderung dann ins Adamstal. Die prächtige Fachwerksvilla am Wegesrand war vor über 100 Jahren eine der Sommerresidenzen von Kaiser Wilhelm II. Für die Wanderer ging es nun eine Weile bergauf, um dann nach Querung der Bundesstraße auf den Rabengrund von Wiesbaden zuzulaufen.

Leider mussten immer wieder die Schirme aufgespannt werden, so dass die prächtige Herbstfärbung des Waldes nur bedingt zu erkennen war. Auch der Rabengrund, diese erst 2010 zum Landschaftsschutzgebiet erklärte Auenlandschaft, konnte nicht so richtig punkten. Allerdings war die Adolf-Weygandt-Hütte so groß, dass alle Wanderer einen Sitzplatz für die Mittagsrast fanden.

Von hier verlief der Weg abwärts am Rabengrund entlang mit Ausblicken auf die schöne Auenlandschaft. Schließlich kam die Gruppe zur Leichtweißhöhle, die jetzt in den Wintermonaten nicht besichtigt werden kann. Deshalb wurde die Geschichte von dem Wilddieb Heinrich Anton Leichtweiß, die in Wiesbaden jedes Schulkind kennt, vorgelesen.

Entlang des Schwarzbachs ging es schließlich zurück zum Parkplatz bei der Nerobergbahn. Bilder:Taunus Nov 2019

 
Herbstwanderung rund um Weinheim Oktober 2019 PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Ulla Groß   

In Dornheim noch mit Regentropfen weggefahren, wurden die Pädscherstrampler in Weinheim durch erste Sonnenstrahlen empfangen. Die ganz Mutigen ließen die Schirme im Auto zurück und sie sollten Recht behalten.

Von der Stadthalle in Weinheim ging es über die Weschnitz weiter in die schöne Altstadt mit ihrer Fußgängerzone. Die Gruppe folgte einem ersten Hinweis Richtung Windeck und Wachenburg und erblickte die Ruine Windeck hoch über dem Ort. Da die Burgen aber nicht das Ziel der Wanderung waren, bogen die Pädscherstrampler ab Richtung Gorxheimertal.

Langsam, aber stetig schraubte sich der Weg immer höher. Exotische Bäume mit riesigen Blättern säumten den Weg. Verschiedene Arten von Mammutbäumen waren zu bestaunen. Ein herbstlich bunt gefärbter Wald umgab die Wandergruppe bis auf den Geiersberg mit seiner herrlichen Aussicht in das Rheintal. Eine mit einigen Stufen noch erhöhte Aussichtshütte und ein aufgebauter Tisch luden förmlich zur Mittagsrast ein. Der weitere Weg führte zunächst ein längeres Stück bergab, um dann aber in den Weinbergen von Weinheim wieder bergauf zu gehen.

Die Trauben waren gelesen, die herbstbunten Blätter der Reben leuchteten nun in der Sonne. Schließlich landete die Gruppe im Schlosspark mit seinen schön restaurierten Gebäuden und Baum- und Pflanzenarrangements. Ein Einstieg in den Exotenwald ist auch von hier aus möglich. Die Pädscherstrampler erreichten nun die „Woinemer Hausbrauerei“, wo die Schlusseinkehr stattfand. Die Teilnehmer bedankten sich bei Roswitha Krumb und Reinhard Sann für diese sehr schöne, abwechslungsreiche Tour.

Bilder hier:Bilder Weinheim

 
Auf dem Eselsweg im Pfälzer Wald September 2019 PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Carsten Löschner   

Die Wanderung im Pfälzer Wald führte am 15. September 21 Wanderfreunde nach Deidesheim. Vom Wanderparkplatz Mühltal aus ging es auf dem Eselsweg über den 450 Meter hohen Knoppenweth durch üppig wucherndes Heidekraut wieder hinunter zu einigen Mühlen. Die ehemaligen Deidesheimer Mühlen zwischen dem Forsthaus Benjental und der Obermühle wurden auch als Eselsmühlen bezeichnet. Die fürstbischöflich-speyerische Deidesheimer konnten Ihre Mühlen mit Fuhrwerken nur erreichen, wenn sie den Weg durch das Gimmeldinger Tal über kurpfälzisches Gebiet benutzten. Die Grenze lag bei der Loog-Anlage. Als 1715 in Gimmeldingen eine Zollschranke errichtet wurde, hielten die Deidesheimer in ihren Mühlen Esel, um das Getreide, Mehl und anderes durch Ihren eigenen Wald über das 450 Meter hohe Knoppenweth zu transportieren. Am Mußbach entlang oberhalb von Gimmeldingen und Königsbach endete die Tour wieder bei Deidesheim in der etwas oberhalb des Ausgangspunktes liegenden Hütte „Pfalzblick“, wo das Gruppenbild aufgenommen wurde und die Schlusseinkehr stattfand. Wanderführer bei strahlend spätsommerlichem Wetter auf dieser abwechslungsreichen, sehr angenehm zu laufenden Runde war Günter Bommersheim.

Bilder hier:Eselsweg Pfälzer Wald Sep 2019

 
Radtour zum Hofgut Langenau August 2019 PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Ulla Groß   

Auf dem Drahtesel starteten 16 Mitglieder der Wanderabteilung der SG Dornheim (Pädscherstrampler) zur Fahrradtour. Da Petrus den Radlern gut gesonnen war, ging es bei warmem sonnigen Wetter zunächst nach Leeheim und weiter bis zum Rheindamm. Auf ebener Strecke immer am Rhein entlang mit schönen Blicken aufs Wasser führte der Weg über die Brücke zur Insel Nonnenaue. An einigen Campingplätzen vorbei kamen die Radler schließlich zum Hofgut Langenau. Auf der dortigen Terrasse wurde eine ausgedehnte Mittagsrast gehalten. Bei kühlen Getränken und gutem Essen konnte man die Aussicht auf den Rhein genießen. Gut gestärkt radelte die Gruppe dann weiter nordwärts bis zur Fähre, um nach Ginsheim überzusetzen. Nun ging die Tour weiter durch die Rheinauen bis nach Trebur. Hier verlockte die Eisdiele noch mal zu einer kurzen Rast, bevor es dann über Wallerstädten zurück nach Dornheim ging. Die Wanderer hatten 42 km mit dem Rad zurückgelegt. Die Teilnehmer bedankten sich bei der Tourführerin Ursula Butscher und waren sich einig, dass auch im kommenden Jahr wieder eine Radtour durchgeführt werden soll.

 
Wanderfreizeit in der Vulkaneifel Juni 2019 PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Ulla Groß   

Die Gruppe der Pädscherstrampler (Abt. Wandern in der SG Dornheim) mit ihren Wanderfreunden verbrachte ihre 4-Tage-Wanderfreizeit in der Vulkaneifel. In Deudesfeld nahe den Dauner Maaren war das Hotel „Zur Post“, in dem die Pädscherstrampler Quartier bezogen hatten. Gleich am ersten Nachmittag ging es Richtung Meerfelder Maar. Vom Aussichtsturm „Landesblick“ war der Kratersee mit dem Vulkanrand sehr schön zu sehen. Und auch die umliegenden Vulkankegel waren deutlich zu erkennen. Am nächsten Tag war die große Tour zu den „Augen der Eifel“ geplant. Bei strahlendem Sonnenschein machte sich die Gruppe auf den Weg zu drei Dauner Maaren. Der Weg war sehr abwechslungsreich, mal im Wald, mal durch freies Feld und immer wieder die Blicke auf die schönen Maarseen. Das alleine genügte schon zur Kühlung der Wanderer, denn es waren auch einige Höhenmeter zu überwinden. Die „Schlusseinkehr“ im Rasengarten des Hotels erfolgte dann unter großen schattigen Bäumen. Die Wanderung am folgenden Tag führte rund um die Burgenstadt Manderscheid. Gut gepflegte Premiumwanderwege (Burgenstieg, Lieserpfad, Eifelsteig) waren angenehm zu laufen. Vom Aussichtspunkt „Belvedere“ hatten die Wanderer einen herrlichen Blick auf die Ober- und Niederburg. Beide wurden anschließend erklommen. Weiter über den Eifelsteig wanderte die Gruppe bis zur Wolfsschlucht, um dann über die Haidsmühle zurück zum Kurhaus zu kommen. Zum Abschluss der Wanderfreizeit hatte Alfred Fischer noch den Besuch des Lava-Domes in Mendig organisiert. Hier erfuhren die Pädscherstrampler in vielen Schautafeln und Experimentierfeldern Interessantes zum Vulkangeschehen. In einem Film wurde die Dramatik eines Vulkanausbruchs anschaulich verdeutlicht. Die Wanderfreizeit hat allen Wanderfreunden die wunderschöne Landschaft der Vulkaneifel nähergebracht. Die Gruppe bedankte sich ganz herzlich bei Alfred Fischer für die gute Planung und Organisation dieser Freizeit.

 
Frühlingsfrisches Wispertal Mai 2019 PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Ulla Groß   

An der „Laukenmühle“ war der Einstieg zum Wispertalsteig. 27 Pädscherstrampler und Wanderfreunde hatten sich eingefunden, die Rundtour mitzulaufen. Zunächst gab es von Carsten Löschner noch eine kurze Erläuterung zu dem Begriff “Flaschenhals“, bevor es dann gleich bergauf zum Wispertalsteig ging. Und oben angekommen, gab es erste freie Blicke zurück ins Tal. Der Weg schlängelte sich mal auf mal ab durch den Wald mit seinem frischen Grün bis eine Hochebene erreicht war. Auf der ging es Richtung Espenschied weiter. Hier, mitten im Ort , luden genügend Tische und Bänke im Schatten knorriger alter Bäume zur Mittagspause ein. Gut gestärkt musste noch einmal ein kleines Stück bergauf geschafft werden, um dann aber mit einem herrlichen Blick auf den Taunus belohnt zu werden. Der Weg über freies Feld ließ nun den Blick auf Wildblumenwiesen und junges Grün der umliegenden Wälder schweifen. Schließlich tauchte auch die Wandergruppe wieder in den Wald ein und folgte dem Herzbach abwärts zurück ins Wispertal. Bei der Schlusseinkehr in der „Laukenmühle“ dankte Kurt Penninger dem Wanderführer Carsten Löschner für die schöne, wenn auch anstrengende Tour durch dieses herrliche Wispertal. Mit kräftigem Applaus schlossen sich auch die Mitwanderer dem Lob an.

 
Auf dem Lutherweg 1521 nach Worms Februar 2019 PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Ulla Groß   

Bei außergewöhnlichem Sonnenschein sind am Sonntag 25 Pädscherstrampler und Freunde der Wanderabteilung der SG Dornheim auf den Spuren von Martin Luther gewandert. In Fahrgemeinschaften ging es zunächst nach Worms. Vom Parkplatz am Rhein liefen die Wanderer durch die Stadt zum Bahnhof, um von dort mit dem Bus nach Abenheim zu fahren. Hier wanderte die Gruppe ein Stück auf dem Skulpturenweg , wo Plastiken wie z.B. Sonnenanbeter und Schwimmerinnen in den Weinbergen zu finden sind. Nun liefen die Wanderer mit herrlicher Fernsicht auf dem Lutherweg/Jakobsweg und gelangten schließlich zum Herrnsheimer Schloss. Im Schlosspark blühten die ersten Frühlingsboten wie Winterlinge und Krokusse. Es wurde eine Rast eingelegt und die Rucksackverpflegung schmeckte in der Sonne auf der Treppe sitzend wunderbar. Weiter auf dem Lutherweg 1521, der hier identisch ist mit dem Rheinterrassenweg und dem Jakobsweg, kamen die Wanderer schließlich wieder nach Worms. Wer noch nicht zu müde war, konnte noch den Dom besichtigen und eine Runde durch die Stadt wandern. Danach ging es zur Schlusseinkehr in die Gaststätte Hagenbräu. Mit direktem Blick auf den Rhein ging ein wunderschöner Wandertag zu Ende.

 
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