Baybachklamm Juli 2026 PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Carsten Löschner   

Traumschleife Baybachklamm

Es ist früher Sonntagmorgen. 15 Pädscherstrampler starten von Dornheim aus Richtung Hunsrück. Schnell wird klar: die längere Anfahrt (über 100 Kilometer) lohnt sich.

Bei Heyweiler erfolgt der Einstieg in die sogenannte Traumschleife Baybachklamm. Nach wenigen Metern wird es das erste Mal etwas anspruchsvoller – es sind ein paar Schritte auf nacktem Fels zu setzen. Erst geht es abwärts, dann wieder hinauf, bis das kleine Plateau des Steffenshofes erreicht ist. Hier erinnert ein Gedenkstein an einen abgestürzten Bomber-Piloten im 2. Weltkrieg. Abgesehen von diesem Wegstück und einem Stück am Ende verläuft der Weg durch Wald.

Dem Baybach folgend, wird der Weg auch hier und da über Felsen geführt, so dass immer wieder kleinere Einheiten mit einer Hand am gespannten Drahtseil zu überwinden sind. Dabei müssen die Füße schon akkurat auf Stein gesetzt werden. Als die ersten Hürden überwunden sind, wächst das Grinsen bei allen über die gemeisterte, nicht alltägliche Herausforderung.

Am Schieferstollen Klöckners Kaul ist es Zeit für eine längere Rast. Am Wegesrand finden sich dann noch weitere Stolleneingänge, ein Köhlerplatz und immer wieder Hinweistafeln mit kurzen Geschichten zum jeweiligen Ort.

Auf halber Strecke passieren wir die Schmausemühle, halten uns aber nicht lange auf, sondern nehmen direkt die eigentliche Klamm in Angriff, die wieder ein paar Kletterpartien bereithält. Anschließend geht es in die Höhe, und wir können an mehreren Punkten eine Aussicht auf die Klamm genießen. Die überschaubare, homogene Gruppe und das 1a-Wanderwetter sorgen für einen planmäßigen Verlauf, so dass wir uns kurz vor 16:00 Uhr nach überwundenen 400 Höhenmetern auf 11 Kilometern Tourlänge im Gasthaus Gleis 3 in Pfalzfeld zur Einkehr einfinden. Der Dank der Gruppe geht an den Wanderführer Carsten Löschner.

 
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