Auf den Spuren Martin Luthers Februar 2020 PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Ulla Groß   

Zur Februar-Wanderung trafen sich 25 Pädscherstrampler, um von Dornheim zunächst in Fahrgemeinschaften nach Alsheim und von dort mit der Bahn nach Osthofen zu gelangen.

Hier startete die Wanderung unter Führung von Dietmar Plettrichs. Zunächst ging es durch die Weinberge nach Bechtheim, dem Kleinod im Wonnegau. Hier wurde die romanische Basilika St. Lambert aus dem 11. Jahrhundert mit Wandmalereien aus dem 14. Jahrhundert besichtigt. Diese Kirche wurde jahrhundertelang als Simultankirche genutzt (evangelisch und katholisch), bis 1910 eine weitere evangelische Kirche gebaut wurde. Im schönen Garten der Kirche wurde dann auch eine Mittagsrast eingelegt. Anschließend ging es weiter durch die Weinberge und bei herrlich sonnigem Wanderwetter und klarer Fernsicht konnten der gegenüberliegende Odenwald mit Melibokus und Umgebung bewundert werden.

Die 16 km lange Wanderung endete in Alsheim zur Schlusseinkehr in der Gaststätte „Zur Stadt Columbus“, wo sich über die gewonnenen schönen Eindrücke noch rege ausgetauscht wurde.

 
Fünf-Brücken-Wanderung Rhein / Main Januar 2020 PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Ulla Groß   

Dort, wo der Main in den Rhein fließt, begann die Wanderung der Pädscherstrampler. Zu dieser leichten Wanderung hatten sich 36 Wanderfreunde auf der Maaraue eingefunden. Die Uferpromenade der Maaraue führte zur ersten Brücke nach Mainz-Kastel. Auch hier ging es am Rheinufer entlang, immer mit schönem Blick auf das Panorama von Mainz mit dem Dom und den Kirchen. Direkt am Rhein vor der Theodor-Heuss-Brücke liegt die Reduit mit der Bastion von Schönborn. Und direkt davor der Kasteler Strand, z.Zt. jedoch ohne Besucher. Vor den dunklen Wolken und dem frischen Wind schützten sich die Wanderer mit dicken Schals und Stirnbändern. Die Gruppe nahm dann die zweite Brücke (Theodor-Heuss-Brücke) und erreichte Mainz. An der Rheingoldhalle und dem Rathaus vorbei marschierten die Pädscherstrampler auf der Uferpromenade gen Süden. Die dritte, nur für Fußgänger begehbare Brücke führte über die Einfahrt zum Winterhafen. Eine kurze Trinkpause gab es an der am Rheinufer aufgestellten Bronzeplastik „Arche Noah“. Die nächste Brücke war schon in Sichtweite und auch die Mündung des Mains in den Rhein war gut zu sehen. Auf der Eisenbahnbrücke verläuft neben den Gleisen ein schmaler Weg, den sich Fußgänger und Radfahrer teilen müssen. Die Teilnehmer erreichten so wieder das rechte Rheinufer und landeten in Gustavsburg. Von hier führt die alte stählerne Brücke über den Main nach Mainz-Kostheim. Jetzt ging es auf der nördlichen Mainseite auf der Maaraue zurück zur Gaststätte „Rhein-Main-Terrasse“. Hier fand die Schlusseinkehr statt. Beim gemeinsamen Essen wurde auf Wunsch noch einmal der Wanderflyer 2020 angeboten. Die Termine und Ziele der nächsten Wanderungen sind darin aufgelistet.

 
Abschlusswanderung und Ehrungen PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Ulla Groß   

Die Abschlusswanderung der Pädscherstrampler fand in und um Wolfskehlen statt. Vom Treffpunkt Bürgerhaus aus gingen 32 Mitwanderer zunächst in nördliche Richtung. Kurt Penninger als Wanderführer hatte sich informiert und wusste zu berichten, dass der Ort bereits vor über tausend Jahren in historischen Unterlagen in Worms erwähnt wurde. Beim schönen Angelteich mit Grillhütte erfuhren die Wanderer, wie dieser See entstanden ist. Schließlich kam die Gruppe zum ehemaligen Haupthandelsweg zwischen Rüsselsheim-Groß-Gerau und Darmstadt, dem sie ein Stück folgte. Weiter südlich erreichten die Wanderer dann den Pferdehof. Hier erbauten die Herren von Wolfskehlen (nach denen der Ort seinen Namen hat) im 13. Jahrhundert ihre Burg mit tiefem Wassergraben, von der heute nichts mehr zu sehen ist. Zur Schlusseinkehr traf man sich dann im Restaurant „Zur Mühle“.

Hier wurden in einer Diashow sämtliche Bilder der Wanderungen aus diesem Jahr gezeigt. Dietmar Plettrichs hatte auch einen schönen Film von der Wanderfreizeit in der Eifel zusammengestellt. Kurt Penninger, der Vorsitzende der Abteilung Wandern, gab bekannt, dass alle Wanderungen im letzten Jahr insgesamt eine Strecke von 229 km ergaben und 325 Personen daran teilgenommen hatten. Als wandereifrigste Frau mit 197 km wurde Roswitha Krumb ausgezeichnet. Auf Platz 2 folgte Ursula Butscher mit 181 km und Platz 3 belegte Gisela Fischer mit 143 km. Bei den Männern erhielt Alfred Fischer die Urkunde für 214 gelaufene Kilometer, ganz knapp gefolgt von Waldemar Lutz mit 213 km und Dietmar Plettrichs mit 188 km.

Weitere Urkunden gab es für Waldemar Lutz für die Teilnahme an über 250 Wanderungen, Erika Morawietz hat an über 100 Wanderungen teilgenommen und Ellen Kutschker an über 50 Wanderungen.

Schließlich erhielten alle Wanderführer des letzten Jahres als Dankschön vom Verein ein Poloshirt mit Aufdruck „Wanderabteilung Pädscherstrampler“.

Schließlich übergab Ursula Butscher, die in diesem Jahr zur stellvertretenden Vorsitzenden gewählt worden war, auch an Kurt Penninger ein kleines Präsent, der nun seit einem Jahr Vorsitzender der Abteilung Wandern ist.

Mit einem Hinweis auf den Flyer mit dem neuen Wanderprogramm für 2020 und den von Dietmar Plettrichs erstellten Listen endete die Veranstaltung.

 
Herbstwanderung zum Rabengrund PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Ulla Groß   

Die Tour der Pädscherstrampler startete am Fußpunkt der Nerobergbahn bei Wiesbaden. Trotz des trüben Novemberwetters hatten sich 21 Mitwanderer gefunden, die auch gleich den ersten Anstieg bis zum Nordfriedhof schafften. Auf diesem Friedhof mit seinem imposanten Eingangsportal sind zahlreiche Künstler und Prominente mit denkmalgeschützten Gräbern bestattet. Er ist auch einer der wenigen Friedhöfe, die ein Columbarium (Kapelle für über 500 Urnenfächer) besitzen. Von hier führte die Wanderung dann ins Adamstal. Die prächtige Fachwerksvilla am Wegesrand war vor über 100 Jahren eine der Sommerresidenzen von Kaiser Wilhelm II. Für die Wanderer ging es nun eine Weile bergauf, um dann nach Querung der Bundesstraße auf den Rabengrund von Wiesbaden zuzulaufen.

Leider mussten immer wieder die Schirme aufgespannt werden, so dass die prächtige Herbstfärbung des Waldes nur bedingt zu erkennen war. Auch der Rabengrund, diese erst 2010 zum Landschaftsschutzgebiet erklärte Auenlandschaft, konnte nicht so richtig punkten. Allerdings war die Adolf-Weygandt-Hütte so groß, dass alle Wanderer einen Sitzplatz für die Mittagsrast fanden.

Von hier verlief der Weg abwärts am Rabengrund entlang mit Ausblicken auf die schöne Auenlandschaft. Schließlich kam die Gruppe zur Leichtweißhöhle, die jetzt in den Wintermonaten nicht besichtigt werden kann. Deshalb wurde die Geschichte von dem Wilddieb Heinrich Anton Leichtweiß, die in Wiesbaden jedes Schulkind kennt, vorgelesen.

Entlang des Schwarzbachs ging es schließlich zurück zum Parkplatz bei der Nerobergbahn.

 
Herbstwanderung rund um Weinheim Oktober 2019 PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Ulla Groß   

In Dornheim noch mit Regentropfen weggefahren, wurden die Pädscherstrampler in Weinheim durch erste Sonnenstrahlen empfangen. Die ganz Mutigen ließen die Schirme im Auto zurück und sie sollten Recht behalten.

Von der Stadthalle in Weinheim ging es über die Weschnitz weiter in die schöne Altstadt mit ihrer Fußgängerzone. Die Gruppe folgte einem ersten Hinweis Richtung Windeck und Wachenburg und erblickte die Ruine Windeck hoch über dem Ort. Da die Burgen aber nicht das Ziel der Wanderung waren, bogen die Pädscherstrampler ab Richtung Gorxheimertal.

Langsam, aber stetig schraubte sich der Weg immer höher. Exotische Bäume mit riesigen Blättern säumten den Weg. Verschiedene Arten von Mammutbäumen waren zu bestaunen. Ein herbstlich bunt gefärbter Wald umgab die Wandergruppe bis auf den Geiersberg mit seiner herrlichen Aussicht in das Rheintal. Eine mit einigen Stufen noch erhöhte Aussichtshütte und ein aufgebauter Tisch luden förmlich zur Mittagsrast ein. Der weitere Weg führte zunächst ein längeres Stück bergab, um dann aber in den Weinbergen von Weinheim wieder bergauf zu gehen.

Die Trauben waren gelesen, die herbstbunten Blätter der Reben leuchteten nun in der Sonne. Schließlich landete die Gruppe im Schlosspark mit seinen schön restaurierten Gebäuden und Baum- und Pflanzenarrangements. Ein Einstieg in den Exotenwald ist auch von hier aus möglich. Die Pädscherstrampler erreichten nun die „Woinemer Hausbrauerei“, wo die Schlusseinkehr stattfand. Die Teilnehmer bedankten sich bei Roswitha Krumb und Reinhard Sann für diese sehr schöne, abwechslungsreiche Tour.

 
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Bilder

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21.01. Rosenhöhe 2
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