Wanderfreizeit Chiemsee 2026 PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Kurt Penninger   

Wanderfreizeit in Bernau am Chiemsee vom 05.05. – 10.05.2026

Am Dienstag, dem 05. Mai 2026, trafen sich 26 Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Hotel „Farbinger Hof“ bei Bernau am Chiemsee, um dort gemeinsam die diesjährige Wanderfreizeit zu verbringen.

Anlässlich des 40-jährigen Bestehens der Wanderabteilung wurden diesmal 5 Nächte im Hotel verbracht.

Nach Ankunft und einchecken im Hotel wurde lediglich das Hotel und die nähere Umgebung individuell von den Teilnehmern erforscht. Eine Wanderung war nach der langen Anreise nicht vorgesehen.

Abends traf man sich beim gemeinsamen Essen, um die ersten Eindrücke zu besprechen.


Erste Wanderung

Am Mittwochvormittag startete die Gruppe vom Hotel aus ihre erste Tour. Es ging zum ca. 2 Kilometer entfernten Hochmoor „Kendlmühlfilzen“, das sich vor ca. 10000 Jahren aus dem Ur-Chiemsee gebildet hatte.

Der See war damals versandet und aus dem dort entstandenen Urwald war im Verlauf der Jahrtausende das Hochmoor entstanden. Bis in die Mitte des 20. Jahrhunderts wurde dort Torf abgebaut. Seit 1992 zum Naturschutzgebiet erklärt wurde der alte Torfbahnhof zum Museum umfunktioniert.

Die Wanderung zeigte eine interessante moortypische Landschaft. Aber es konnten auch Pfade begangen werden, die durch märchenhaften Wald mit schattigen alten Bäumen und wurzeldurchzogenen Wegen führten. Durch eine Allee von am Wegesrand stehenden und im frischen Grün des Frühlings strahlenden Birken gehend, konnten sich die Augen der Wanderer daran erfreuen.

Zwischendurch konnten noch die alten Schienen der ehemaligen Trassen der Bahnloren entdeckt werden.

Nach 17 km Rundweg kamen die Wanderer zwar abgekämpft, aber zufrieden angesichts der gewonnenen Eindrücke wieder im Hotel an.

Der zweite Abend wurde bei gutem Essen und Getränken im extra für unsere Gruppe zur Verfügung gestellten Pavillon eingenommen und klang bei angeregten Gesprächen aus.


Zweite Wanderung

Am Donnerstagvormittag trafen sich die fleißigen Wanderer am Parkplatz des Hotels, um mit Fahrgemeinschaften zum wenige Kilometer entfernten Rimsting zu fahren. Ein kleiner Ort am Chiemsee, der im 19. Jahrhundert Berühmtheit erlangte, da am dortigen Bahnhof König Ludwig II. ausgestiegen war, um mit einem Prahm, ein großer Lastentransportkahn, zur Insel Herrenchiemsee zu gelangen, um nach seinem Schloss zu schauen.

Wir kümmerten uns jedoch nicht um den Bahnhof, sondern starteten die „Mammut-Runde“ in Richtung Ratzinger Höhe, die in 694 Metern Höhe einen herrlichen Ausblick auf den Chiemsee freigab.

Mammut-Runde unter anderem deshalb, da zu Ur-Zeiten die Mammuts durch das dortige Gebiet streiften. Aus diesem Grund stand auch am Anfang des Wanderweges ein aus dicken Holzleisten errichtetes Mammut mit seinem Kalb. Dieses Kunstwerk konnte von allen Seiten bewundert werden, bevor der Anstieg begann.

Nachdem auf der Ratzinger Höhe der See unter uns bewundert werden konnte, trennte sich die Gruppe. Ein kleinerer Teil stieg unter der Führung von Dietmar Plettrichs weiter nach oben, um dort von einer Aussichtsplattform einen Blick auf den Simssee erhalten.

Der Rest wanderte mit Kurt auf kürzerem Weg zurück. Nach 8 bzw. 12 km kamen beide Gruppen wieder am Hotel an.

Am Abend hatte Dietmar eine Überraschung für die Teilnehmer vorbereitet. Er hatte selbstgedrehte Filme, die er im Laufe der vergangenen Jahre bei Wanderfreizeiten gedreht hatte, dabei und zeigte einige davon auf großer Leinwand, die vom Hotel zur Verfügung gestellt wurde.

Es war sehr amüsant, da der ein oder andere, noch heute aktive Teilnehmer, sich auf den alten Filmen nicht erkannte und alle feststellen mussten, dass die Zeit nicht spurlos an uns vorübergegangen ist.

Der durch die kurzweiligen Filme sehr unterhaltsame Abend wurde bei geselligen Gesprächen abgeschlossen.


Dritte Wanderung

Am Freitag trennten sich die Wege der Teilnehmer. Die größere Gruppe, unter Kurt Penninger, traf sich auf dem Parkplatz des Hotels, um mit Fahrgemeinschaften nach Aschau zu fahren, um dort mit der Gondel zur Bergstation der Kampenwand zu gelangen.

Dietmar Plettrichs nahm sich der fitteren Teilnehmer an. Zu fünft wanderten sie vom Hotel aus zum Gipfel des Reifenbergs und mussten auf dem Weg ca. 450 Höhenmeter absolvieren. Als Belohnung für ihre Anstrengung genossen sie einen herrlichen Blick über den gesamten Chiemsee.

Während diese Gruppe erschöpft nach ca. 6 Stunden wieder beim Hotel ankam, hatten die „Besteiger“ der Kampenwand einen gemütlichen Ausflug mit lediglich 5 km Länge unterhalb der Gipfel der Kampenwand erlebt und ein leckeres Mittagessen im Restaurant „Sonnenalm“ neben der Seilbahn-Bergstation eingenommen.

Nach dem Abendessen spielten noch einige Teilnehmer auf dem Minigolfplatz beim Hotel ihre Runden, während die anderen sich bei leckeren Getränken gut unterhielten.


Vierte Wanderung

Am Samstag trafen sich alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf dem Parkplatz vor dem Hotel: Es ging mit den bekannten Fahrgemeinschaften nach Bernau zum Chiemsee. Vom Anlegesteg des Schiffes „Maximilian“ wurde das Schiff bestiegen, um zu den Inseln zu gelangen.

Zuerst wurde Herrenchiemsee besucht und das Schloss von König Ludwig II. bewundert. Einige wanderten auf der Insel herum, während andere zur Fraueninsel übersetzten, um dort die Künstlerkolonie zu besuchen und den Fisch von einem dort ansässigen Chiemsee Fischer zu genießen.

Am Abend hatten sich alle viel zu erzählen und waren auch ein wenig traurig, da die Wanderfreizeit zu Ende ging.

Nachdem der Organisator, Kurt Penninger, sich für die gute Zeit mit allen Teilnehmern und für die Unterstützung durch Dietmar Plettrichs bedankte, wurde auch ihm, durch seinen Stellvertreter, Hartwig Fleissner, ein kleines Präsent zum Dank für die gute Organisation überreicht.

Der Abend klang erst später als sonst aus.


Schluss

Am Sonntag, nach dem Frühstück, verabschiedeten sich die Teilnehmer voneinander. Während die einen noch ein paar Tage den Chiemsee genießen wollten, machten sich die anderen auf den langen Heimweg.


Wir hatten alle eine schöne Zeit. Bilder von der Freizeit gibt es HIER.


Kurt Penninger

Vorsitzender

 
Herzlich Willkommen bei den Pädscherstramplern!


+++ Läuft bei uns: Aktivitäten siehe "Kalender"! +++

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Seeheim Apr 2026 PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Ulla Groß   

Märchenwald-Wanderung ab Seeheim

Am Sonntag trafen sich 22 Pädscherstrampler, um die von Dietmar Plettrichs geführte Wanderung zu laufen. Vom Sportplatz in Seeheim ging es zunächst durch den Ort, wo eine Figurengruppe auf einer runden Bank besondere Aufmerksamkeit erregte. Der Künstler Peter Lenk hat diese Skulptur „Seeheimer Halbkreis“ genannt. Anschließend kam die Gruppe zum Seeheimer Schlosspark mit Blick zu dem etwas oberhalb liegenden Schloss.

Von nun an ging’s bergauf, zunächst bis zum Zehn-Wege-Platz. Nach kurzer Trinkpause führte der Weg weiter bergauf und jeder merkte, dass es sich um eine anspruchsvolle Tour handelte. Auf dem Gipfel des Langenberg hatten die Wanderer die 340 Höhenmeter erreicht und konnten in der Franz-Bingel-Hütte eine ausgedehnte Pause machen. Von nun an ging es nur noch sanft bergauf und bergab. Der schöne Mischwald strahlte in herrlichem Frühlingsgrün. Rechts und links des Weges lagen moosbedeckte Magnetsteine. Dazu mäßige Temperaturen und Sonnenschein.

Burg Frankenstein ließen die Wanderer rechts liegen und wandten sich bergab nach Malchen. Von hier ging es auf dem Blütenweg wieder zurück nach Seeheim. In dem türkischen Restaurant „Anatolia Kokorec“ fand die Schlusseinkehr statt, wo sich die Pädscherstrampler herzlich bei Dietmar Plettrichs für die anstrengende, aber sehr schöne Tour bedankten.

 
Bessunger Forst März 2026 PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Kurt Penninger   

Runde durch den Bessunger Forst

Am Sonntag, dem 15. März 26, trafen sich 31 Pädscherstrampler auf dem Parkplatz am Bessunger Forsthaus bei Roßdorf, um den Bessunger Forst zu erkunden.

Gestartet wurde, an Fischteichen vorbei, in Richtung Traisa. Angeführt von der Wanderführerin Ilsa Märtirer wurden im strammen Tempo die leicht ansteigenden Wege in Richtung Willi-Brötz-Eiche bezwungen und die Ruine des ehemaligen Jagdhauses von Ludwig III, erbaut 1845, konnte betrachtet werden. Da es nach einem Brand nur noch grob wieder aufgebaut wurde, ist vom einstigen Glanz nichts mehr zu erkennen.

Bei einer kurzen Rast am Parkplatz Kuhfalltor konnte der Blick in Richtung Odenwald genossen werden.

Anschließend ging es an Traisa vorbei zum Traisaer Hüttchen. Dort, an dem für Wanderer und Spaziergänger aufgestellten Pavillon mit Sitzplätzen, wurde eine längere Rast zur Stärkung eingelegt, bevor es in Richtung Startplatz zurückging, der nach ca. 13 km erreicht wurde.

In der Gaststätte „Zum Spitzenwirt“ beim Bessunger Forsthaus wurde die Schlusseinkehr abgehalten.

Beim ersten Anstoßen mit kühlen Getränken bedankten sich die Teilnehmer*innen bei Ilsa Märtirer für die gelungene Wanderung.

 
Gehspitzweiher Feb 2026 PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Ulla Groß   

Rund um den Gehspitzweiher

Ausnahmsweise am Samstag, 21.02.2026, trafen sich die Pädscherstrampler zur monatlichen Wanderung. Startpunkt war der S-Bahnhof Buchschlag-Dreieich. Kurt Penninger hatte die Tour ausgesucht und führte die Gruppe durch das Naturschutzgebiet zum Gehspitzweiher. Obwohl das Wetter nicht so richtig mitspielte – mal Schirm auf, mal Schirm zu - hatten sich 25 Mitwanderer eingefunden, die sich auch durch das Wetter nicht die Laune verderben ließen.

Der Gehspitzweiher liegt sehr idyllisch mitten im Waldgebiet zwischen Sprendlingen / Zeppelinheim und Neu-Isenburg. Es handelt sich um einen ehemaligen Baggersee. Die Fa. Holzmann hatte hier Kies und Sand abgebaut. Aufgrund des festgestellten Artenreichtums wurde es zum Naturschutzgebiet erklärt. So wurden hier 98 verschiedene Vogelarten beobachtet, unter ihnen Flussuferläufer, Fischadler, Baumfalke und Eisvogel. Außerdem leben im und am Gehspitzweiher acht Amphibienarten. Dazu kommen 20 Heuschreckenarten, 26 Libellenarten, 18 Tagfalterarten, verschiedene Laufkäfer, Hautflügler und nicht zuletzt verschiedene Säugetiere, speziell Fledermäuse. Bei den Libellenarten wurde als große Besonderheit im Jahr 2009 entdeckt: die Zierliche Moosjungfer. Ferner wurden im NSG etwa 250 Pflanzenarten festgestellt. Ausführliche Tafeln entlang des Weges erklärten diese Besonderheiten.

Um die Laune bei den Mitwanderern zu heben, hatte Kurt Penninger wieder eine Flasche Eierlikör dabei, die während der Pause gustiert wurde. Anschließend ging es frohgemut weiter mit schönen Blicken auf den See, der im Moment nur von einigen Schwänen, Enten und Gänsen bevölkert war.

Nach knapp vier Stunden erreichten die Wanderer wieder den Bahnhof, wo auch das Restaurant „Endstation“ für unsere Schlusseinkehr auf uns wartete. Nach dem ersten kräftigen erfrischenden Schluck bedankten sich alle bei Kurt Penninger für die schöne Wanderung im Naturschutzgebiet Gehspitzweiher.


 
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